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Konzept – Wie alles begann

Die Idee kam mir im Sommer 2012. Einfach so. Mit fast Mitte vierzig können einem komische Gedanken kommen. Was wirst Du hinterlassen? Was hat Dich geprägt? Was soll noch kommen im Leben? Das klingt vielleicht ein bisschen pathetisch und ernst, aber wenn Freunde und Bekannte einmal sterben, tauchen diese Fragen auf. Eine Konstante in meinem Leben ist das Surfen. All dies wurde mir blitzartig klar und ich war von der Idee beseelt, diese Erfahrungen weiterzureichen.

An Kinder und Jugendliche, die kaum die Möglichkeit haben, an den Strand zu kommen. Dank meiner Tochter kenne ich bereits ein paar Kinder. Auf Bauspielplätzen, in der Kung-Fu Schule auf St. Pauli und im offenen Hort der Fabrik. Jetzt mussten nur noch Unterstützer her, denn alleine ist das kaum zu schaffen. Ein Name wurde geboren, Freunde designten ein Logo, stellten ihr Café für Treffen zur Verfügung, kramten alte Bretter aus dem Keller und spendeten Geld. Ich habe uns dann ein großes Haus in Dänemark gebucht, einen Mietbus aufgetrieben und Flyer verteilt. Und am 22. Juni 2013 ging es mit elf Kindern und acht freiwilligen Betreuern zum ersten Mal für zwei Wochen nach Dänemark. Ein großes Abenteuer. Es begann mit dem Windsurfen. In einer relativ komplizierten Phase meines Lebens lernte ich in der Schule eine Surf-Gang kennen, die mich mit an den Strand nahm. Beinahe jedes Wochenende fuhren wir mit dem Hanomag an den Strand und stellten uns der Nordsee. Oder wir fuhren nach Südspanien, Portugal, Marokko. Diese Erfahrungen und Reisen haben mich geprägt und mich auf gewisse Weise „gerettet“. Ich lernte Freundschaft, Offenheit, Grenzen, Neugierde, alternative Lebensentwürfe und mich selber besser kennen. Sich dem Meer zu stellen und es zu schaffen, gibt viel Selbstvertrauen und einen guten Stand.

Kim Birtel, Gründer des Vereins

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Unsere Betreuer

Ein paar Porträts unserer Superstars! Alle Betreuer arbeiten freiwillig und ehrenamtlich. Keiner bekommt Geld und jeder plant diese Zeit als Urlaub. Wir verneigen uns vor dieser Leistung in Demut und Anerkennung.

Kim Birtel

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Steffen Wannenwetsch

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Kathrin Beck

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Florian

Christina

Noah Dozier

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Leonie Raube

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Meike Reifenrath

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Moritz

Theresa Kapell

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Linus Frotscher

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Jannes

Pia

Das bieten wir Euren Kindern

Es gibt so viele kleine große Geschichten. Im Jahr 2019 haben wir uns gemeinsam mit 200 Kindern und Jugendlichen auf die Reise zu unserem zwölften Surfcamp gemacht. Ihre Hintergrundgeschichten sind sehr berührend. Wir bieten in den Camps eine vertrauensvolle Umgebung, in der sich alle sicher und geborgen fühlen. Wir verurteilen nicht und wir bewerten nicht, denn jedes Verhalten hat seinen Sinn. Man muss ihn nur verstehen lernen. Warum muss A. immer kämpfen und so stark sein? Warum kann L. sich so schwer selber regulieren und hat Angst vor großen Gruppen? Warum muss N. sich in einen Vierjährigen zurückverwandeln? Warum hat A. so wenig Selbstbewusstsein? 

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Sobald man die Hintergründe kennt, haben diese (Überlebens-)Strategien ihre Berechtigung. Wir vertrauen auf den Prozess, wertschätzen was da ist und motivieren dazu, neue Strategien auszuprobieren. So gelingt es uns häufig, erste Ansätze für eine Verwandlung etablierter Muster in neue, bessere Verhaltensmuster zu unterstützen. Wir bekommen viele Rückmeldungen und begleiten einige Kids über Jahre. Die Entwicklungssprünge sind zum Teil enorm bis fast wundersam.

Fast geschafft! Noch ein paar Steps bis zur Anmeldung

Dänemark

Unser Sommercamp geht nach Nord-Dänemark.

Entweder sind wir in der Nähe von Hanstholm oder aber in der Nähe von Hvide Sande. Wir mieten sehr große Häuser für Gruppen an und schlafen in 2-8 Bett-Zimmern. Die Häuser haben meistens ein sehr großes Grundstück, auf dem man zum Beispiel Fußball oder Volleyball spielen kann. 
Ein Lagerfeuerplatz darf nie fehlen.

Unser Herbstcamp geht zum Windsurfen nach Fehmarn. Dort wohnen wir auch in einer Jugendherberge und die Windsurfschule ist direkt vor der Tür.

Sylt

Unser Frühjahrscamp findet auf Sylt statt.

 Dort wohnen wir in einer Art Jugendherberge (nur besser). Es gibt reichlich Frühstück und abends werden wir bekocht. Zum Mittag haben wir uns Brötchen geschmiert und zumeist gibt es noch Kekse und Schokolade, sowie reichlich Obst.
Für ausreichend Getränke ist immer gesorgt.

Programm & Leistungen

Voraussetzungen

Jeder darf sich bei uns bewerben. Wir vertrauen darauf, die richtige Gruppe zusammen zu bekommen. Ein Nachweis über die Einkommenssituation muss nicht erbracht werden.